Villa Hasenholz

Leipziger Denkmalstiftung

Willlkommen bei der Leipziger Denkmalstiftung

Gemeinsam für den Erhalt gefährdeter
Denkmäler in Mitteldeutschland

Mitmachen

Denkmalradar

http://denkmalradar.de/

Das größte Denkmalportal in Mitteldeutschland. Gemeinsam erwecken wir Baudenkmale zum Leben.

Hier kommen Sie direkt zum Denkmalradar www.denkmalradar.de

Bedrohten Baudenkmälern helfen

Mit dem Denkmalradar kann jeder dabei helfen, alte Gebäude und Kulturdenkmäler vor dem Verfall zu schützen und mit neuem Leben zu erwecken. Grundlage dafür ist die interaktive Landkarte, auf der jeder Denkmale eintragen kann. Dabei ist es unerheblich, ob das Gebäude als schützenswertes Kulturdenkmal gelistet ist oder nicht. Für einen Eintrag benötigen Sie lediglich die Adresse und eine kurze Beschreibung. Haben Sie eine Kamera oder Ihr Smartphone zur Hand? Ein paar aussagekräftige Bilder helfen auf jeden Fall dabei, potentielle Interessenten für eine neue Nutzung anzulocken. Wenn Sie sich historisch ein wenig auskennen, dann können Sie auch Daten zur wechselhaften Geschichte der gelisteten Denkmäler ergänzen. So bewahren Sie die lokale Geschichte vor dem Vergessen.

Mit beispielhaften Sanierungskonzepten Mut machen

Zudem laden wir Sie ein, gelungene Sanierungen in der interaktiven Karte vorzustellen. Dabei ist das Spektrum der Möglichkeiten unbegrenzt. So findet sich bereits eine Vielzahl von gewerblichen Projekten, wie auch von öffentlichen Orten der Begegnung im Denkmalradar. Nicht zu vergessen sind die liebevoll sanierten Wohngebäude, in denen geschichtsträchtige Denkmale mit neuem Leben gefüllt werden. Menschen, die noch von ihrem Leben im Denkmal träumen, lassen sich sehr gern von den Erfahrungen stolzer Denkmalbesitzer inspirieren.

Darüber hinaus bietet das Dankmalradar eine einmalige Plattform für den Austausch und die Vernetzung von interessierten Bürgern, Denkmalbesitzern, Behörden, Vereinen, professionellen Planern sowie Handwerkern.

Machen Sie mit!

Die Nutzung des Denkmalradars ist kostenlos. Das Projekt ist Teil der Leipziger Denkmalstiftung und wird über Spenden finanziert.

Machen Sie mit! Helfen Sie schon HEUTE, wichtige Bauwerke zu retten. Bringen Sie verfallende Baukunst, die Sie für schützenswert halten, mit Bildern und Informationen aufs Denkmalradar! Oder stellen Sie Ihr Denkmal mit Ihrem Nutzungs- und Sanierungskonzept vor! Gemeinsam retten wir Denkmäler vorm Vergessen.

Link zum Denkmalradar

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Kinder- und Jugendarbeit

Kinder und Jugendliche früh zu fördern ist essentiell für eine gut funktionierende Gesellschaft. Die von uns geleiteten Projekte sollen unsere Aufgabe, denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten, widerspiegeln. Unser Ziel ist es, zum Nachdenken anzuregen und das Verständnis für den Denkmalschutz durch aktives mitmachen spielerisch und nachhaltig zu übermitteln.



Kinder- und Jugendarbeit

Leipziger Denkmalstiftung / Toralf Zinner


Neuste Artikel zum Thema "Kinder- und Jugendarbeit"

Stadt in der Stadt

Das seit 2006 durchgeführte Ferienspiel wird aller zwei Jahre an einem anderen Ort in Leipzig angeboten. Auf diese Weise können verschiedene Regionen erreicht und somit unterschiedliche Schulen und Kinder gefördert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Verknüpfung und Weiterentwicklung von Materialien, Ideen und Fertigkeiten. Diese essentiellen Eckpfeiler, werden mit viel Freiraum an die werdenden Erwachsenen weitergegeben. Der sichere Umgang mit Werkzeugen / Materialen ist dabei genauso wichtig wie Verantwortung in der Gemeinschaft und Organisation im Team.

Hier geht es zum Ferienangebot

Der durch die Beteiligung von Leipziger Denkmalstiftung, DENKMALSOZIAL und gemeinsam grün e. V. realisierte Blumenladen / Aktion 2019

Leipziger Denkmalstiftung

Bastelaktionen

Im Rahmen der Schülerferienpassaktionen hat Roland Queißer verschiedene Bastelvorlagen für typische historische Bauwerke erstellt! Damt können Kinder ihre eigenen Modelle denkmalgeschützter Gebäude erstellen. So nähern sie sich spielerisch dem Thema Geschichte, Denkmalschutz und Stadtentwicklung. Dazu bieten wir eigene Vorlagen an. Im Rahmen gemeinsamer Projekte erarbeiten wir aber auch gern neue Modelle - beispielsweise der eigenen Schule oder anderer Bauten aus der Lebenswelt der Teilnehmenden.

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Leipziger Denkmalstiftung

PEGASUS 2020/21 „DenkmalAnUns – Handwerk macht Schule“

Fenster Eisenbahnstraße 131

Mit unserer Projektidee „DenkmalAnUns – Handwerk macht Schule“ begleiten wir, gemeinsam mit der 16. Oberschule Leipzig und unserem Kurator Horst Langner, die denkmalgerechte Sanierung des Jugendstilgebäudes in der Eisenbahnstraße 131. Die einzelnen Bauabschnitte werden in regelmäßigen Abständen durch die Betreuer und Experten vor Ort erklärt und sollen per Bild- und Videodokumentation festgehalten werden. Zudem soll eine Dokumentation der beteiligten Gewerke und Handwerksberufe entstehen und den Schülern einen praktischen Einblick für die spätere Berufswahl im Bereich des Handwerks ermöglichen.

Projekt PEGASUS

PEGASUS ist Unterricht am Denkmal, mit dem Denkmal und für das Denkmal. Es steht interdisziplinäres, schulart- und standortübergreifendes sowie projektorientiertes Lernen im Mittelpunkt. PEGASUS bringt Kindern und Jugendlichen die spannende Geschichte der sächsischen Denkmale näher – innerhalb des Unterrichtes, außerunterrichtlich oder in organisatorischen Mischformen an außerschulischen Lernorten.

Wir sind dabei Partner, Organisator und Ideengeber für bestehende und kommende gemeinsame Projekte. Sprechen Sie uns dafür jederzeit an!

Link zur offiziellen PEGASUS-Webseite des Kultusminsteriums

Jugendliche auf einem Ausflug auf die europäische Leitmesse denkmal im Rahmen des Pegasus-Programms mit der Leipziger Denkmalstiftung

Leipziger Denkmalstiftung

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Veröffentlichungen

Hier finden Sie Veröffentlichungen der Leipziger Denkmalstiftung und unserer Partner. Neben Informationsmaterialien können Sie unter anderem geplante Veranstaltungen, neue Beschlüsse sowie unsere Jahresberichte einsehen.



Wanderausstellung zur Bedeutung sächsischer Spinnmühlen

Leipziger Denkmalstiftung

Magazine Stadtforum

Das „ NETZWERK Stadtforen Mitteldeutschland“ ist eine ehrenamtlich arbeitende, gemeinsame Plattform für alle Stadtforen und Initiativen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und angrenzenden Regionen, die sich für behutsame Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Baukultur einsetzen. Als Impulsgeber für die Leipziger Denlmalstiftung ist das Stadtforum Leipzig ein wichtiger Netzwerkpartner für uns. Es versteht sich daher von selbst, dass wir unsere Aktionen in den Stadtforum-Heften präsentieren, sondern auch, dass man die Hefte gegen eine geringe Schutzgebühr bei uns erwerben kann.

Aktuell verfügbare Ausgaben (Inhaltsangaben folgen unter dem Bild)

  • Heft 1 | 2016
  • Heft 2 | 2017
  • Heft 3 | 2018
  • Heft 4 | 2019

Mehr über das Stadtforum Leipzig finden Sie auf der Webseite stadtforum-leipzig.de

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Leipziger Denkmalstiftung

Heft 1-2016

Heft 2-2017

Heft 3-2018

Heft 4-2019

Leitartikel

Denkmalschutz von unten – Bürgerinitiativen und Stadtforen als Impulsgeber - Arnold Bartetzky, Universität Leipzig

Baukultur – ein gefährliches Wort - Prof. Dr. Christian Illies, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Rettet die ehemaligen Textilwerke „Palla“ in Glauchau! - Sebastian Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

Titelthema

Die Hoffnung stirbt zuletzt - Frank Kotzerke, Stadtforum Chemnitz

Rettet die erzgebirgischen Spinnmühlen! - Basti Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

Leerstand nutzen für ein attraktives Zeitz - Maren Schiel, Förderverein der Leipziger Denkmalstiftung e. V.

Großstadt gestalten – Urbanität im Wandel - Prof. Dr. Wolfgang Sonne, TU Dortmund, Jochen Rack, Deutschlandfunk

Baugeschichte des Viadukts Annaberger Straße in Chemnitz - Verein Viadukt e. V.

Erhalt der ehemaligen „Hößlerschen Spinnmühle“ - Gert Rehn, Stadtforum Chemnitz

Die Wiederbelebung des ehemaligen Hauptgebäudes des ZEKIWA-Werkes in Zeitz - Sebastian Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

100 Jahre Bauhaus – Der zweite Bauhausdirektor Hannes Meyer - Gert Rehn, Stadtforum Chemnitz

Neue Gründerzeit in Altenburg - Jutta Penndorf, Stadtforum Altenburg

Hannes Meyer als Vorbild – der Hannes-Meyer-Preis - Christian Hartwig, Arbeitskreis Innenstadt e. V., Halle

Aus den Stadtforen

Die Stadt träumt - Frank Kotzerke, Stadtforum Chemnitz

Görlitzer Stadtumbau-Matrix bedroht Denkmalsubstanz - Thomas Göttsberger, Stadtforum Görlitz und Zittau, Stadtrat in Ostritz

Ertüchtigung statt Abriss – ein großer Erfolg und eine bittere Pille - Dr. Johannes Rödel, Verein Viadukt e. V., Chemnitz

500 Jahre Industriekultur in Leipzig und Region - Dave Tarassow, Industriekultur Leipzig e. V.

Neues aus der Bergstadt Freiberg - Rüdiger Wirth, Stadtforum Freiberg

Chemnitz, Unsere Stadt – Gestaltung Stadtzentrum, drei Themen - Prof. Dr. Thomas Topfstedt, Universität Leipzig, Dr. Peter Fibich, Büro für Freiraumkonzepte, Prof. Karl Clauss Dietel, Stadtforum Chemnitz

Umgebindehäuser in der Oberlausitz: zwischen Wertschätzung und Zerstörung - Matthias Böhm, Stadtforum Zittau

Zittaus Kulturhauptstadt-Bewerbung und ihr Umgang mit Baukultur - Matthias Böhm, Stadtforum Zittau

Neues Leben in alter Schwemme-Brauerei - Marcel Naumann, Arbeitskreis Innenstadt e. V., Halle

Die denkmalgeschützten Brücken des Chemnitzer Bahnbogens - Frank Kotzerke, Verein Viadukt e. V.

Reaktivierung von Bahnhofsflächen zu Erlebnisräumen in Leipzig - Dave Tarassow, freier Autor, Leipzig

„Neubau-Verwahrlosung“ historisch bedeutsamer Stadtareale in Dresden - Sebastian Storz & Susanne Reichle, Forum für Baukultur e. V., Dresden

Leipziger Denkmalstiftung - Dave Tarassow, Leipziger Denkmalstiftung, Netzwerkkoordinator der Stadtforen Mitteldeutschland

Leipziger Denkmalstiftung bringt gefährdete Gebäude wieder auf`s Denkmalradar - Maren Schiel, Förderverein der Leipziger Denkmalstiftung e. V.

Für die Beibehaltung des historischen Verlaufs des Pleißemühlgrabens - Heinz-Jürgen Böhme, Stadtforum Leipzig, Förderverein Neue Ufer Leipzig e. V.

Wiederbelebung eines Altstadtviertels – Eigentümermoderation und Vernetzung in Halle-Glaucha - Gernot Lindemann, Leipzig

Baukultur fördert Bildung – Bildung fördert Baukultur - Sebastian Storz, Forum für Baukultur Dresden e. V.

Geplanter Erweiterungsbau am Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg - Dr. Rüdiger Wirth, Stadtforum Freiberg

Der Abriss des Raumflugplanetariums “Sigmund Jähn” – ein Fluthilfeschaden - Ruth Heftrig, Arbeitskreis Innenstadt e. V. Halle (Saale)

Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Bibliothek der TU Chemnitz - Gert Rehn, Stadtforum Chemnitz

Meinertsche Spinnmühle in Lugau - Wolfram Günther, Leipziger Denkmalstiftung

Dresden – Bauten und Baupläne - Gert Rehn, Netzwerk der Stadtforen Mitteldeutschland (Beitrag der Redaktion)

Gefährdete Spinnmühlen im Erzgebirge – ein Überblick - Gert Rehn, Sächsischer Arbeitskreis Spinnmühlen

Gegen die Verstädterung unserer Dörfer - Michael Backhaus, Stadtforum Chemnitz

Praktische Arbeiten der Stadtforen

Die Mandau-Kaserne in Zittau mit neuer Nutzung - Matthias Böhm, Stadtforum Zittau, Stadtrat

Der Altan in Zittau - Thomas Göttsberger, Stadtforum Görlitz und Zittau, Stadtrat in Ostritz

Der Erhalt des Wohn- und Geschäftshauses Johannisstraße 49 in Altenburg - Peter Gzik, Stadtforum Altenburg

Städtebauliches Konzept Georgplatz/Ferdinandplatz in Dresden - Michael Wolf, StadtbilDDresden

Industriekultur Ost bis 1989: Zur Bewertung der architektonischen Qualität von Industriebauten der DDR - Basti Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

Führung entlang der Baugeschichte von Connewitz

Anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2018 wurde eine Führung durch Connewitz organisiert. Im Folgenden finden Sie den Tourplan für den Tag des offenen Denkmals am 09.09.2018.

Die Objekte finden Sie auch in unserem Denkmalradar unter denkmalradar.de

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open streetmap

Diese Tour führt zu hauptsächlich unsanierten Bauwerken, die die Ortsentwicklung von Connewitz illustrieren. Diese sind auch in unserem Denkmalradar (www.denkmalradar.de) aufgeführt. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Gebäude saniert und genutzt werden. Auf vielfältigen Wunsch stellen wir die Kurzbeschreibungen zu den Etappen online zur Verfügung. Wir wünschen viel Spaß beim Nachlesen!

Zur Geschichte von Connewitz:

Connewitz ist ein Stadtteil von Leipzig. Bis zu seiner Eingemeindung 1891 war der Ort eine selbständige Gemeinde. Heute ist Connewitz, gemäß der kommunalen Gliederung, ein Ortsteil im Leipziger Stadtbezirk Süd. Connewitz (altsorbisch Konowitza – „Ort wo die Pferde weiden“) wurde vermutlich im siebenten Jahrhundert von sorbischen Siedlern gegründet. Der Ortskern befand sich als Rundling am Dreieck der heutigen Prinz Eugen-, Probstheidaer- und Biedermannstraße. So entstand ein langgezogenes Sackgassendorf. Ab etwa dem elften Jahrhundert wurde die sorbische Bevölkerung im Zuge der deutschen Ostexpansion und der folgenden bäuerlichen Landnahme, in einem langen Prozess von den deutschen Siedlern assimiliert. Im Oberdorf entstand ein Rittergut (um 1100 Ritter von Kunawitz) Weitere Informationen findet man im Internet oder bei Pro-Leipzig.

01. „Villa Steyer“, Connewitz, Mühlholzgasse 12

1908 im Auftrag der Witwe Steyer vom Architekten Max Bösenberg erbaut. Nach der Zerstörung, im Jahre 1943 blieb vom stattlichen Hauptgebäude nur noch eine malerische Ruine zurück. Die erhaltenen Reste zeugen noch heute von der hohen künstlerischen Qualität des Jugendstilbaus. Erhalten sind die Nebengebäude: Stall, Remise, Kutscherwohnung und der Verbindungsbau zum Hauptgebäude

02. „Sommerhaus Winckler“ Connewitz, Prinz Eugene Str. 05

Im Kern wohl 1572 (Landhaus), Umbau 1806 Ein 1802 durch Friedrich Daniel Winckler, einem Angehörigen des Leipziger Gemäldesammlers Gottfried Winckler, erworbenes Sommerhaus. Bis 1989 mit einer horizontalen Holzverschalung. Diese klassizistische Fassadengestaltung war typisch für viele der hier entstandenen Sommerhäuser bis Mitte des 19. Jahrhunderts.

03. „Michels Hof“, Connewitz, Prinz Eugen Str. 07

Letzte bäuerliche Hofanlage in alter Dorflage Connewitz.  Fränkisches Fachwerk (Holzangel, Runen), Töpferwerkstatt bis vor ca. 4 Jahren; Krüppelwalmdach „Michels Gut“, ehemaliger fränkischer Vierseithof. Begründet 1548. Von 1752 bis Mitte 20. Jahrhundert Pferdnergut im Besitz der Familie Michel. Abriss der Scheune 1938. Heute bestehend aus Wohnstallhaus. Fachwerk über Bruchstein-Erdgeschoss. Erbaut vor 1785. 1880 wurde der Schüttboden über dem Stall zu Wohnungen umgebaut. Taubenhaus. Schweinestall wurde zum Trockenklosett umgebaut. Der Pferdestall wurde 1801 verändert. An der Straße entstand 1873 das Wohnhaus. Die Toranlage wurde 1938 mit Kugelpfeilern verziert.

04. „Klostergut Connewitz“ (Schülerfreizeitzentrum Mühlholz) Prinz Eugen Str. 42

Um 1525 Klostergut (davor Rittergut Kunawitz), 1909 Pächterhaus, 1884 Ställe Die Gebäude des ehemaligen Ritter- und späteren Klostergutes sind in ihrer langen Geschichte mehrfach erneuert worden. Die Stallanlagen, die jetzt den großen Wirtschaftshof begrenzen, entstanden 1884. Es sind eingeschossige Putzbauten auf Bruchsteinsockel mit Lisenengliederung (Lisenen – Mauerblende) und abschließenden Ziegellagen in Sägezahnfries. Auch die Toranlage mit Leipziger Stadtwappen an den Ziegelpfeilern stammen aus dieser Zeit. 1909 Neuerrichtung des Pächterhauses. Typische Hinwendung zum Neobarock, zur damaligen Zeit in Leipzig.

05. „Landhaus „Villa Schulz Schomburgk“, Connewitz, Prinz Eugen Str. 42

Erbaut 1905-06 vom Architekten Peter Dybwad. Das Gebäude entstand ursprünglich für den Bankdirektor Martin Erich Schulz. Dieser erwarb das ehemalige „Straubsche Gut“ und lies von Peter Dybwad eine Villa im englischen Cottagestil mit graubraunem Fachwerk erbauen. Das malerische Haus wurde später von seinem Sohn, dem Druckereibesitzer Herbert-Schulz-Schomburgk übernommen. Heute ist es ein normales Wohnhaus.

06. „Lindenhof“, Connewitz, Prinz Eugen Str. 42

1792 Landsitz, 1875 - 1877 Turmhaus Sogenannter Lindenhof. Wurde wohl 1792 als Sommerhaus für den Leipziger Verleger Friedrich Waygand, dem Erstherausgeber von Goethes „Werther“ gebaut. Der langgestreckte Bau ist einer der letzten rein klassizistischen Bauten in Leipzig. 1830 gelangte das umfangreiche Landgut in den Besitz des Leipziger Bankiers Wilhelm Seyfferth, bzw. dessen Tochter Johanna. Ursprünglich gehörte zum Lindenhof ein Park, der bis zur Eisenbahnlinie im Süden und zur Probstheidaer Str. im Osten und Norden erstreckte. Der Lindenhof ist nach langem Leerstand vom Verfall bedroht.

07. Doppelmietshaus, Connewitz, Bornaische Str. 112, 114

Erbaut 1936-37 Nach Plänen des Architekten Woldemar von Holy 1936-37 für die Landes-Siedlungs- und Wohnungsförderungsgesellschaft M.b.H. „Sächsisches Heim“ in Dresden errichtete Wohnanlage in abgerundeter Ecklage an der Prinz Eugen Str. in die Bornaische Str.

Unsere Bastelbögen

Bornaische Straße 178 / Gärtnerei Moritz

Das kleine zweigeschossige Fachwerkhaus mit Satteldach wurde im Zuge der Gründung der Gärtnerei Moritz durch Karl-Otto Moritz im Jahr 1870 erbaut. Das Haus stand über viele Jahre leer, bis eine Standsicherheit nicht mehr gegeben war. Es wurde nach einer Lösung gesucht und der Verbund mit einem Neubau vorgeschlagen, um es als Ärztehaus zu nutzen. Leider konnte diese Idee nicht umgesetzt werden und das Gebäude wurde im August 2018 abgerissen. Neben wenigen Fotografien bleibt auch eine Nachbildung auf Papier erhalten, welche von unserem Roland mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Wer Interesse an dem Bastelbogen hat und diesem verlorenen Denkmal eventuell einen neuen Platz geben will, kann sich sehr gern bei uns melden.

Gärtnerei Moritz

Leipziger Denkmalstiftung

Gärtnerei Moritz

Gärtnerei Moritz


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Beratung Stadtentwicklung

Baudenkmäler brauchen Nutzer. Vielerorts ist eine Nutzung nicht sofort erkennbar. Unser Team der Leipziger Denkmalstiftung bringt Akteure zusammen und entwickelt neue Ideen. Denkmalschutz im Rahmen der Stadtentwicklung. Im Rahmen der Demografie-Förderung wurden in verschiedenen kleineren Orten Sachsens

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Leipziger Denkmalstiftung

1. Zeitzer Akteurstreffen

Am 11. Juni 2018 hatten die Stadt Zeitz und die Leipziger Denkmalstiftung zu einem ersten Akteurstreffen in die Zeitzer Stadtbibliothek eingeladen. Mit weiteren Akteuren aus Altenburg und Leipzig ging es um den Austausch über den bestehenden Leerstand, Konzepte zur Wieder- und Umnutzung und den Start eines Prozesses in Zeitz. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion rund um die Fragen, was sind die bisherigen Erfahrungen, was macht Zeitz für weitere zukünftige Nutzer interessant, welche Menschen kann man für die Baudenkmale in Zeitz begeistern? Zum Schluss war man sich einig, dass es weitere Treffen geben soll. Der Anfang ist gemacht. Die nächste Aktion findet zum Tag des offenen Denkmals am 9.9.2018 in der Alten Bibliothek Rahnestraße statt.


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Denkmalgeschichten

Im Zuge unserer Arbeit stoßen wir immer wieder auf interessante Themen und Geschichten, die wir an dieser Stelle mit Ihnen teilen möchten. Um durch die mit der Zeit zunehmenden Geschichten zu navigieren, nutzen Sie gern unsere Suche oder die Tags, die unter den einzelnen Beiträgen angezeigt werden.

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Leipziger Denkmalstiftung

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Denkmaleigentümer

Nicht jeder Hausbesitzer ist Immobilien-Fachmann. Wir sind Ansprechpartner und Ort des Erfahrungsaustauschs für Ämter, Hausbesitzer, Nutzer und Ideengeber. Gemeinsam mit der Stiftergemeinschaft tragen wir durch unsere vielseitigen Kompetenzen in besonderer Weise dazu bei. Die Stiftung berät und vermittelt hilfreiche Kontakte, um Fragen zum Entwicklungspotenzial von Gebäuden, besonders zur Sanierung und Finanzierung zu beantworten.

Gemeinsam mit Eigentümern und Betroffenen suchen nach Lösungen, Baudenkmale zu erhalten und weiter zu nutzen.

Rettung des Kontorhäuschen am Plagwitzer Bahnhof

Leipziger Denkmalstiftung