Events

Denkmalführungen

 

2012

Kongreßhalle am Zoo

Freitag, 23. März 2012, 16.00 Uhr

 

Teilnehmer: 12

 

Referent: Gudrun Neumann, Kongreßhalle Leipzig e.V.

 

 

 

 

 

Objekt-Information:

 

Wie schafft man es, ein Gebäude mit seinen Umbauten aus verschiedenen Stilepochen mit unterschiedlichen Erhaltungszuständen in einen zeitgemäßen Zweckbetrieb zu verwandeln? Mit Frau Neumann vom Verein Kongreßhalle Leipzig e.V. hatten wir eine erfahrene Kennerin, die die Teilnehmer durch die ereignisreiche Geschichte des Hauses, seiner Nutzungen und die verschiedenen Eigentümer führte.

Villa Hasenholz

Samstag, 9. Juni 2012, 14.00 Uhr

 

Teilnehmer: 30

 

Referenten: Marion Salzmann, Villa Hasenholz und

Wilma Rambow, freiberufliche Denkmalpflegerin

 

 

 

 

Objekt-Information:

 

Interessierte und Fachleute hatten die Gelegenheit, sich über die neuen Entwicklungen in der Restaurierung zu informieren. Selten hat man die Gelegenheit, den Fortschritt der Sanierungen so direkt zu erleben, zu diskutieren und sich über die zukünftige Nutzung zu informieren.

 

Mit der Sanierung des ehemaligen Ausflugslokals "Zur Burgaue" aus dem 19. Jahrhundert wird wieder ein Stück Bau- und Kulturgeschichte für die Leipziger durch die Pächterin Marion Salzmann öffentlich gemacht.

 

Erstmals konnten die polychromen Schablonenmalereien und die Freihandmalereien mit floralen und dekorativen Elementen besichtigt werden, die die ehrenamtlichen Helfer bei der teilweisen Freilegung der Decke im großen Restaurantsaals entdeckten. Wilma Rambow, freiberufliche Denkmalpflegerin, berichtete über die ursprüngliche Ausmalung des Restaurationssaales und den Kolonnaden aus dem Jahr 1895 und ihren jetzigen Erhaltungszustand. Durch den Wiederaufbau der hölzernen Kolonnaden wird bewusst, welch großartiges Ausflugslokal die Villa Hasenholz zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewesen ist.

Bleichertwerke

Freitag, 16. November 2012, 16.00 Uhr

 

Teilnehmer: 15

 

Referent: Ulf Graichen, CG-Gruppe Leipzig

 

 

 

 

 

Objekt-Information: Adolf Bleichert gründete im Jahre 1876 die "Adolf Bleichert & Co." - Hersteller für Drahtseilbahnen. Die Bleichertwerke (mehr als 20 Fabrikhallen - zwischen 1881 und 1911 erbaut) waren und sind bis heute ein gigantisches Werksgelände (etwa 2,5 Hektar Fläche), dass sich zwischen Lützwostraße, Wilhelm-Sammet-Straße, Geiblerstraße und einer Eisenbahnstrecke befindet. Die großen Hallen und Gebäude stehen leer, lediglich das Verwaltungsgebäude an der Lützwostraße wurde vor einigen Jahren saniert.

 

Anfang 2013 beginnt der Um- und Neubau. Dazu sollen 200 exklusive Wohnungen sowie Gewerbeflächen, ein Parkhaus und ein Schwimmbad (nicht nur) für die Bewohner entstehen.